Sonderseminare

Sonderseminare und Workshops



Hier werden zusätzlich zu unseren Aus- und Weiterbildungen diverse Sonderseminare und Workshops ausgeschrieben.


Anmeldungen sind per Mail möglich unter: Luna.Lawrenz@ist-berlin.org

Sonderseminar:

"Die Vielfalt der Geschlechter - Systemisches Arbeiten mit Menschen mit geschlechtsdysphorischem Erleben" - von Katja Trepsdorf


Liebe Kolleg*innen,


am 14. und 15. September 2026 jeweils von 10:00 - 17:00 Uhr wird Frau Katja Trepsdorf ein Seminar zum Thema "Die Vielfalt der Geschlechter - Systemisches Arbeiten mit Menschen mit geschlechtsdysphorischem Erleben" geben.


Kosten:

200,- € für Approbationsteilnehmende

240,- € für andere Teilnehmende



Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen.


Genderqueer, Non-Binär, Transgender und Cisgender – Begriffe, bei denen es um die Anerkennung verschiedener Geschlechter jenseits der binären Einteilung in männlich und weiblich geht. Als Therapeut*innen werden wir zunehmend mit diesen Begrifflichkeiten und verschiedenster Fragen bezüglich der Geschlechtsidentität unserer Klient*innen/ Patient*innen herausgefordert. Dieses Seminar soll sich diesen Herausforderungen mit dem neugierigen und offenen Blickwinkel der Systemiker*innen widmen. Was gilt es zu beachten, wenn Menschen mit geschechtsdysphorischem Erleben, die einen Leidensdruck hinsichtlich wahrgenommener Diskrepanzen der eigenen Geschlechtsidentität zum biologisch zugewiesenen Geschlecht haben, unsere ambulante psychotherapeutische Praxis aufsuchen? Ich möchte Sie in diesem Seminar dazu ermutigen, auch dieser Personengruppe mit der Offenheit und Stärke, die das systemische psychotherapeutische Arbeiten beinhaltet, zu begegnen.


Leitung:

Dipl.-Psych. Katja Trepsdorf, psychologische Psychotherapeutin mit der Vertiefungsrichtung tiefenpsychologisch fundierte Verfahren und der Zusatzbezeichnung Systemische Therapie, Sexualtherapeutin mit Schwerpunkt Geschlechtsdysphorie, Geschlechtsinkongruenz, Trans- und Intergeschlechtlichkeit (DGfS e.V.)

Sonderseminar:

"Systemisches achtsamkeitsbasiertes Gesundheitscoaching - eine Einführung" - von Dr. Matthias Lauterbach


Liebe Kolleg*innen,


an unserem Institut wird am 05. und 06. Oktober 2026 jeweils von 10:00 - 17:00 Uhr Dr. Matthias Lauterbach ein Seminar geben mit dem Titel: „Systemisches, achtsamkeitsbasiertes Gesundheitscoaching – eine Einführung“.


Kosten:

200,- € für Approbationsteilnehmende

240,- € für andere Teilnehmende



Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen.

 

Gesundheitscoaching stellt Methoden und Prozesse zur Verfügung, um dem Thema Gesundheit in Coaching, Beratung, Therapie und in Seminaren einen angemessenen, professionellen Rahmen zu geben.

Gesundheit wird als ressourcenorientierter Prozess der Gestaltung einer heilsamen Lebenspraxis verstanden, der Körper, Geist, Seele, den Kontext und deren Wechselwirkungen umfasst.

Systemisches Gesundheitscoaching fokussiert methodisch auf die vieldimensionalen Aspekte der Gesunderhaltung, des Gesünderwerdens, wie:

Lebensbalancen, Sinnfragen, Glück und Lebensfreude, Stressbewältigung und Regeneration, die Wirkkraft von Imagination, die Bedeutung von Resilienzfaktoren.

Achtsamkeit wird als Schlüsselkompetenz verstanden, als Haltung und Übungsweg gleichermaßen, um u.a. eine Verbesserung der Selbstwahrnehmung („Spürvermögen“, „hochauflösende Wahrnehmung“) zu ermöglichen.

In dem Seminar werden die Inhalte durch Übungen erfahrbar gemacht. Sie werden für eine haltbare Umsetzung in den Alltag der Teilnehmenden konkretisiert.

 

Leitung:

Dr. Matthias Lauterbach, Hannover

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin

Lehrender Therapeut, Supervisor, Coach (SG), Psychodrama.

 

Literatur zu dem Seminar:

ML: Einführung in das Systemische Gesundheitscoaching, Auer Verl., Heidelberg



Sonderseminar:

"Open Dialogue - eine Einführung" - von Mara Lutoslawska


Liebe Kolleg*innen,


am  25. bis 26.01.2027 jeweils von 10:00 - 17:00 Uhr wird Frau Mara Lutoslawska ein Seminar zum Thema "Open Dialogue - eine Einführung" geben.


Kosten: 300,- € für Approbationsteilnehmende

  350,- € für andere Teilnehmende


Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen.


Open Dialogue - Eine Einführung

Der Offene Dialog ist ein netzwerk- und beziehungsorientierter Ansatz im Umgang mit psychischen Krisen, der von Jaakko Seikkula und Kolleg:innen in der psychiatrischen Versorgung in Finnland entwickelt wurde. Im Zentrum steht eine dialogische Praxis: Gespräche werden gemeinsam MIT den Betroffenen und ihrem sozialen Netzwerk geführt – nicht über sie.

Ausgangspunkt des Seminars ist die Frage, wie psychische Krisen heute institutionell behandelt werden und welche Möglichkeiten für dialogische Prozesse innerhalb bestehender Versorgungsstrukturen tatsächlich bestehen. Elemente des Offenen Dialogs sind mittlerweile in Teilen der Versorgungslandschaft eingebettet, etwa in der aufsuchenden psychiatrischen Behandlung (STAEB), in der Akutpsychiatrie und an den Schnittstellen zur Gemeindepsychiatrie.

Das Seminar lädt die Teilnehmenden ein, zentrale Haltungen und Formen dialogischer Gesprächsführung praktisch zu erproben und gemeinsam zu reflektieren, wie sich Elemente des Offenen Dialogs in ihren unterschiedlichen beruflichen Kontexten nutzen lassen.

 

Literatur zur Vertiefung:

Stefan Weinmann & Michael Schulz: Sprache in der Psychiatrie – Auf dem Weg zu einer Kommunikation auf Augenhöhe, 2025

 

Referentin:

Mara Lutoslawska ist selbständige Psychologin, Systemische Therapeutin und Supervisorin. Sie begleitet multiprofessionelle Teams in sozialen und gesundheitlichen Kontexten und ist Open Dialogue Trainerin. Durch ihre langjährigen Erfahrungen in verschiedenen Hilfesystemen ermöglicht sie einen lebendigen Transfer konkreter Praxiserfahrungen und richtet dabei den Blick besonders auf die Schnittstellen zum Gesundheitssystem. 

Sonderseminar:

"Psychedelika-gestützte Psychotherapie" - von Dr. rer. nat. Dipl.-Psych. Max Wolff


Termin: 15. bis 16.03.2027 jeweils von 10:00 - 17:00 Uhr 


Kosten: 300,- € für Approbationsteilnehmende

  350,- € für andere Teilnehmende


Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen.


Der psychotherapeutische Einsatz von klassischen Psychedelika wie Psilocybin sowie atypischen Psychedelika wie MDMA oder Ketamin gewinnt zunehmend an Bedeutung und wirft zugleich wichtige wissenschaftliche, klinische und ethische Fragen auf. In diesem Seminar werden aktuelle Evidenzlage und Entwicklungen eingeordnet und psychologische Wirkmechanismen sowie therapeutische Prozessfaktoren verständlich gemacht. Der Schwerpunkt liegt auf einer wissenschaftlich fundierten Perspektive und der Anschlussfähigkeit an ein integratives, methodisch offenes Verständnis von Psychotherapie. Das Seminar ist interaktiv und praxisnah gestaltet (Fallbeispiele, Diskussion, Übungen zur Prozessreflexion).

 

Referent: Dr. rer. nat. Dipl.-Psych. Max Wolff
Psychologischer Psychotherapeut

Sonderseminar:

"Zwischen Ohnmacht und Handlung: Resilient bleiben in einer krisenhaften Welt" - von Juliane Richert


In diesem 2-tägigen Seminar geht es um den Umgang mit multiplen Krisen und wie wir Resilienz in uns und in der Gemeinschaft stärken können.


Termin: 
05. bis 06. April 2027 von 10:00 - 17:00 Uhr


Kosten: für Approbationsteilnehmende
300,- €
              für Andere Teilnehmende
350,- €


Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen.


In Zeiten multipler Krisen und großen gesellschaftlichen und politischen Wandlungen erleben viele Menschen Gefühle von Unsicherheit und Überforderung. In diesem Seminar lernen wir, den Kopf nicht in den Sand zu stecken, sondern mit Kreativität, realistischem Optimismus und Zusammenhalt mit den Herausforderungen unserer Zeit umzugehen und an ihnen zu wachsen. Dabei hilft uns das systemische Verständnis von Krise und Lösungswegen. 

Ziel ist es zu wissen, was uns in Krisen stärkt, resilient macht und gesund hält und wie wir dieses Wissen im therapeutischen Kontext weitergeben. 


Das Seminar richtet sich an PiAs und/oder Menschen mit psychologischem Basiswissen.

 

Name: Juliane Richert, M.Sc. Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin ST

Sonderseminar:

"EMDR 1" - von Anke-Dorothea Siebert



Einführung in die Theorie und Methode des EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)


In diesem 2-tägigen Seminar erlernen Sie die Einführung und Theorie des EMDR sowie die ersten Anwendungensanleitungen.


Termin:  19. bis 20. April 2027 von 09:00 - 18:00 Uhr

Kosten: für alle Teilnehmende 350,- €

             

 

Sonderseminar:

"Kinderschutz und Kindeswohlgefährdung – an den Grenzen des Systemischen“ -

von Lars Leschke


Termin:  07. bis 08. Juni 2027 von 10:00 - 17:00 Uhr


Kosten: für Approbationsteilnehmende
300,- €
              für Andere Teilnehmende
350,- €


Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen.

Systemische Therapie orientiert sich an den Maximen der Allparteilichkeit und der Neutralität. Gegenüber einzelnen Personen, ihren Verhaltensweisen und Symptomen positionieren sich Systemische Therapeuten neutral, bewerten nicht und zeigen sich offen für kreative Lösungsideen. Diese therapeutische Haltung ist von zentraler Bedeutung, um degradierende und entwertende Reaktionen gegenüber Klienten zu vermeiden und über wertschätzenden Kontaktoffenheit ein tragfähiges Arbeitsbündnis herzustellen. Systemische Therapeuten orientieren sich an Lösungen, fokussieren und aktivieren Ressourcen, wertschätzen das Gelingende und fördern die Erfolge kleiner Schritte.

Was jedoch passiert, wenn eine Patientin mit Kindern in der Psychotherapie beiläufig erwähnt, dass sie ihre Kinder regelmäßig anschreie und ihr hin und wieder die Hand „ausrutscht“? Wie neutral können Systemische Therapeuten gegenüber diesen Lösungsideen erzieherischen Handelns bleiben? Wie ist es fachlich einzuordnen, wenn ein zehnjähriges Kind in der Beratung berichtet, dass zu Hause nicht gekuschelt wird und der Vater „immer ausrastet“, das Ganze aber als „nicht so schlimm“ bewertet, ähnlich den Eltern? Kann man neutral bleiben, weil sich alle in der Familie einig sind und das Kind für sich selbst Verantwortung zu übernehmen hat?

Diese und weitere Fragen und Themen sind Gegenstand des Seminars. Das Seminar will dafür sensibilisieren, dass Systemische Paradigma der Anwaltschaft der Neutralität und Ambivalenz um die Kinderschutzorientierung der Anwaltschaft für Kinder zu ergänzen. Durch die Vermittlung fachlicher Grundlagen zu Grundbedürfnissen von Kindern, Risikofaktoren, Gefährdungsformen und Schweregrade, Folgen von Gefährdungen und Schutzfaktoren sollen Teilnehmende mithilfe von vielen Übungen lernen Kindeswohlgefährdungen zu erkennen und einzuschätzen, um auch in solchen Konstellationen systemisch handlungssicher zu agieren.

Das Thema bietet zudem vielfältige biografische Anknüpfungspunkte, denn Kinderschutz betrifft uns alle. Kinderschutzthemen sind den meisten Menschen bereits im privaten oder beruflichen Kontext begegnen. Möglicherweise sind wir betroffen, haben eine belastende Erfahrung in unserer Kindheit gemacht oder sogar Gewalt erfahren. Je älter wir sind, desto größer das Risiko der Betroffenheit. Denn Gewalt gegen Kinder war lange Zeit normal und Kinderschutz hat sich als Paradigma in den psychosozialen Berufen erst in den vergangenen 20 Jahren etabliert. 


Leitung:

Lars Leschke, Erziehungswissenschaftler, Systemischer Berater und Therapeut (SG), Dozent für Kinderschutz am ISTB

Als freier Dozent sensibilisiert er unterschiedliche Berufsgruppen des Sozial- und Gesundheitswesens für das Thema Kinderschutz.

Website: www.larsleschke.de

Blog:       www.wirklichkeitensozialerarbeit.de

Sonderseminar:

"EMDR 2" - von Anke-Dorothea Siebert


Weiterführung und zweiter Teil der EMDR-Theorie


In diesem 2-tägigen Seminar erlernen Sie die konkrete Anwendungen und Umsetzung des EMDR sowie der korrekten Anwendung des Standardprotokolls


Termin:  16. bis 17. August 2027 von 09:00 - 18:00 Uhr

Kosten: für alle Teilnehmende 350,- €

           

 

Sonderseminar:

"Systemische Therapie mit Menschen mit Borderline-Symptomatik" -

von Mira Wagner


Termin:  06. bis 07. September 2027 von 10:00 - 17:00 Uhr


Kosten: für Approbationsteilnehmende
300,- €
              für Andere Teilnehmende
350,- €


Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen.

Systemische Therapie mit Menschen mit Borderline-Symptomatik

 

Spaltung, Manipulation, Beziehungsunfähigkeit. Menschen mit Borderline-Symptomatik werden viele Vor-Urteile entgegen gebracht und auch unter Therapeut:innen gilt die Zusammenarbeit oft als kompliziert und aufwändig. Diesen Vor-Urteilen soll im Rahmen des Seminars mit systemischer Haltung und Wissensvermittlung begegnet werden. Wir widmen uns inbesondere den Themen Ambivalenz, Symptom als Lösungsversuch und Gestaltung der therapeutischen Beziehung. Es sollen Konzepte und Interventionen praxisnah vermittelt und eingeübt werden. Ziel ist es, auch in Krisen-Situationen handlungsfähig zu bleiben und zukünftig mit guten Gefühl "Ja" zur Therapie mit Menschen mit Borderline-Symptomatik sagen zu können.

 

Sonderseminar:

"Systemische Therapie und ADHS" - von Dr. Wolfgang Dillo



Termin: 13.-14. September 2027 -   jeweils von 10:00 - 17:00 Uhr 


Kosten: für Approbationsteilnehmende 300,- €
              für Andere Teilnehmende
350,- €


Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen.


ADHS -vom Zappelphillip und Pippi Langstrumpf-

ADHS ist eine besondere Diagnose. Spricht man über ADHS kommt es oft zu lebhaften Diskussionen. ADHS ist ein Leben in Extremen, mit Einschränkungen und Stärken. Um im Kontext von Therapie und Beratung hilfreich sein zu können, ist es nützlich nicht nur die Symptome zu kennen, sondern auch die Kommunikationsmuster im System um die Betroffenen herum. Ziel des Seminars ist es, den unvoreingenommen Blick auf das Phänomen ADHS zu schärfen und TherapeutInnen zu ermöglichen, KlientInnen individuell mit ihren Anliegen zu unterstützen. 


Referent: Dr.med. Wolfgang Dillo, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Systemischer Therapeut (SG), Lehrtherapeut SG


Sonderseminar:

"Bewegung und Tanz im Rahmen Systemischer Beratung und Therapie" - von Andrea Steinke


Termin:  25.-26. Oktober 2027 -   jeweils von 10:00 - 17:00 Uhr 


Kosten: für Approbationsteilnehmende 300,- €
              für Andere Teilnehmende
350,- €


Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen.


Tanz und Bewegung im Rahmen systemischer Arbeit


Innerhalb der systemischen Arbeit können Tanz und Bewegung ergänzende Zugänge zu Einzelnen, Paare und Gruppen bzw. Teams gefunden werden, um vorhandene Muster zu unterbrechen und innere und äußere Grenzen, Anteile und Konflikte wahrzunehmen und zu verändern. Es können neue Räume entstehen, in denen vorhandene Bewegungsmuster erkannt und reflektiert werden.

Wenn das kognitive auf natürliche Grenzen stößt und die verbale Sprache keine Zugänge mehr findet, werden im Tanz neue Impulse für Veränderungen initiiert.


Die 2-tägige Veranstaltung richtet sich an Systemiker*innen, die Spaß und Freude an forschender Bewegung haben. Es sind keine Tanz- oder Bewegungsvorerfahrungen nötig. 


"Movement never lies. It is a barometer telling the state of the soul´s weather to all who can read it." Martha Graham


Referentin: Andrea Steinke, Systemische Beraterin/Therapeutin (SG) und Supervisorin (IFW) forscht seit 1997 an dem Zusammenspiel von systemischer Arbeit und Tanz und Bewegung. Ihre Zugänge basieren u.a. auf Erfahrungen und Wissen aus der Tanzimprovisation und Body-Mind-Centering.


Sonderseminar:

"Nervenstark verbunden" -

von Kati Bohnet


In diesem 2-tägigen Seminar werden theoretische und praktische Methoden rund um das Nervensystem herum sowie zur Selbstregulation und Co-Regulation gelehrt.

Termin:
22. - 23. November 2027 von 10:00 - 17:00 Uhr
Kosten: für Approbationsteilnehmende
300,- €
              für Andere Teilnehmende
350,- €


Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen.


Referentin:

Heilpraktikerin für Psychotherapie, Gestalt- und Körpertherapie (T.I.B. Berlin), Somatic Experiencing® Practitioner (SEP), Assistenz bei Anne Janzen, Touch Skills for Traumatherapists, Frühkindliche Traumata & Nahtoderfahrungen, Selbstregulation bei Kindern, Assistenz bei Kathy Kain

Sonderseminar:

"Einführung von Theorie und Praxis der Körperpsychotherapie" -

von Manfred Thielen


In diesem 2-tägigen Seminar werden theoretische und praktische Methoden gelehrt und therapeutisches Handeln der Körperpsychotherapie angeleitet. 

Termin:
Neuer Termin wird noch veröffentlicht - von 10:00 - 17:00 Uhr
Kosten: für Approbationsteilnehmende
300,- €
              für Andere Teilnehmende
350,- €

Körperpsychotherapie und die moderne Form der charakterstrukturellen und persönlichkeitsbezogenen Arbeit


Ausgehend von den Erkenntnissen der Entwicklungspsychologie, speziell der Säuglingsforschung und der Neurowissenschaften, wird sich mit der psychosomatischen Charakterentwicklung und den entsprechenden Charakterstrukturen auseinandergesetzt.


In der Geschichte der Körperpsychotherapie hatte die charakteranalytische und körperorientierte Arbeit mit den verschiedenen Charakterstrukturen (Reich) einen wichtigen Stellenwert gehabt. In der modernen Körperpsychotherapie ist sie mehr in den Hintergrund gerückt, um einseitige und mechanische Zuschreibungen zu vermeiden. Doch das Wissen über die charakterstrukturellen und Persönlichkeits-Anteile der/des Patient*in ist wichtig und hilfreich, um Symptomatik und Komorbidität der jeweiligen Problematik tiefer zu verstehen. Am Beispiel der Depression und Angst, den beiden Hauptsymptomen in der ambulanten psychotherapeutischen Praxis, sollen die dahinter liegenden Persönlichkeitsanteile herausgearbeitet und eine angemessene körperpsychotherapeutische Behandlungspraxis gezeigt und selbst erfahren werden .

Aber auch narzisstische und Borderline-Problematiken sollen sowohl theoretisch als auch praktisch thematisiert und bearbeitet werden.